Steuererklärung Aufschub
Ist es vorhersehbar, dass Sie den gesetzlichen Termin zur Abgabe der Steuererklärung nicht einhalten können, kann das Finanzamt diese Frist auf Ihren Antrag hin unter bestimmten Umständen verlängern.
Nutzen Sie das ELSTER-Kontaktformular, um elektronisch mit Ihrem Finanzamt Kontakt aufzunehmen. Sie können viele Anliegen elektronisch an Ihr Finanzamt adressieren, so zum Beispiel das Nachreichen von Unterlagen zur Steuererklärung, den Hinweis zur Änderung der persönlichen Anschrift oder den Antrag auf eine Fristverlängerung.
Den Link zum Elster-Kontaktformular finden Sie unter "Weitere Informationen" - "Wo kann ich mehr erfahren?“ - "Elster Kontaktformular".
Abgabefristen für die Steuererklärung:
Steuerlich nicht beratene Personen:
- wenn eine Pflicht zur Abgabe der Erklärung besteht, ist die Steuererklärung grundsätzlich bis zum 31.07. des Folgejahres abzugeben (z.B. für den Veranlagungszeitraum 2020 bis zum 31.07.2021, für den Veranlagungszeitraum 2021 bis zum 31.07.2022)
- aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie wurden diese Abgabefristen für die Veranlagungszeiträume 2020 bis 2023 jedoch wie folgt gesetzlich verlängert:
Veranlagungszeitraum
2021 31.10.2022
2022 02.10.2023
2023 02.09.2024
2024 31.07.2025
2025 31.07.2026 - Arbeitnehmer, für die keine Pflicht zur Abgabe der Erklärung besteht, die also freiwillig eine Einkommensteuererklärung abgeben, haben hierfür vier Jahre Zeit. Diese sogenannte Antragsverlängerung betrifft in der Regel Arbeitnehmer, die eine Rückerstattung der vom Arbeitgeber zu viel einbehaltenen Lohnsteuer erreichen wollen.
Steuerlich beratene Personen:
wenn eine Pflicht zur Abgabe der Erklärung besteht, ist die Steuererklärung grundsätzlich bis zum letzten Tag des Monats Februar des Zweitfolgejahres abzugeben (z.B. für den Veranlagungszeitraum 2020 bis zum 28.02.2022, für den Veranlagungszeitraum 2021 bis zum 28.02.2023aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie wurden diese Abgabefristen für die Veranlagungszeiträume 2020 bis 2024 jedoch wie folgt gesetzlich verlängert:
Veranlagungszeitraum
2021 31.08.2023
2022 31.07.2024
2023 02.06.2025
2024 30.04.2026
2025 01.03.2027
Fristen zur Einreichung von Steuererklärungen können auf Antrag verlängert werden.
Der Antrag sowie ggf. Unterlagen zum Nachweis des Hinderungsgrundes.
Die Gründe sind anzugeben, die Sie daran hindern, die Frist einzuhalten.
Wenn es Ihnen nicht möglich ist, die Abgabefrist für Ihre Steuererklärung einzuhalten, können Sie bei Ihrem Finanzamt einen Antrag auf Fristverlängerung stellen. Fristverlängerungsanträge sind ausschließlich schriftlich unter Angabe von triftigen Gründen beim zuständigen Finanzamt zu stellen. Die Anträge sind schriftlich per Post oder per Fax zu senden.
Telefonisch werden keine Fristverlängerungen gewährt.
Wenn Sie das Elster-Verfahren nutzen, können Sie eine Fristverlängerung auch über ELSTER einreichen.
Keine. Ein Antrag ist rechtzeitig vor Ablauf der gesetzlichen Abgabefrist zu stellen, um ggf. weitere Verfahrenshandlungen des zuständigen Finanzamts zu vermeiden. Hierzu zählen zum Beispiel Erinnerungen, Androhungen von Zwangsgeld.
Ministerium der Finanzen und für Wissenschaft
Ansprechpartner ist das Finanzamt, bei dem Sie Ihre Steuererklärung einzureichen haben.
Fristen zur Einreichung von Steuererklärungen können auf Antrag verlängert werden.
Der Antrag sowie ggf. Unterlagen zum Nachweis des Hinderungsgrundes.
Die Gründe sind anzugeben, die Sie daran hindern, die Frist einzuhalten.
Wenn es Ihnen nicht möglich ist, die Abgabefrist für Ihre Steuererklärung einzuhalten, können Sie bei Ihrem Finanzamt einen Antrag auf Fristverlängerung stellen. Fristverlängerungsanträge sind ausschließlich schriftlich unter Angabe von triftigen Gründen beim zuständigen Finanzamt zu stellen. Die Anträge sind schriftlich per Post oder per Fax zu senden.
Telefonisch werden keine Fristverlängerungen gewährt.
Wenn Sie das Elster-Verfahren nutzen, können Sie eine Fristverlängerung auch über ELSTER einreichen.
Keine. Ein Antrag ist rechtzeitig vor Ablauf der gesetzlichen Abgabefrist zu stellen, um ggf. weitere Verfahrenshandlungen des zuständigen Finanzamts zu vermeiden. Hierzu zählen zum Beispiel Erinnerungen, Androhungen von Zwangsgeld.
Ministerium der Finanzen und für Wissenschaft
Ansprechpartner ist das Finanzamt, bei dem Sie Ihre Steuererklärung einzureichen haben.
